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Manila

Trotz des Taifuns, der am Mittwoch bei unserer Zwischenlandung über Hong Kong gezogen ist, hatten wir mit einer Maschine der Cathay Pacific einen guten Flug. Gegen 10 Uhr morgens sind wir in Manila gelandet aber da ich die letzten Stunden nicht geschlafen hatte, war ich den ganzen Tag über ein wenig neben der Kappe… Meine Cousine aus Manila hat uns am Flughafen abgeholt. Ein Taxi brachte uns zum Atrium Hotel. Die Lobby befindet sich erst im 15. Stock des Hauses und unser Zimmer war im 24. Stock wodurch sich uns eine sehr schöne Aussicht über Manila bot.
Manila
Wir besuchten das alte spanische Viertel von Manila in dem unter anderem die älteste Kirche der Philippinen steht. Auch ein Besuch der Mall of Asia, ein großes Einkaufszentrum in dem wir auch Abend gegessen hatten durfte nicht fehlen. Abends ging es auf einen wirklich grossen Night-Market in Manila bei dem Händler von Kleidung und Schuhe über Haushaltswaren und Elektronik so ziemlich alles feilboten, was man in Asien kaufen kann.

Atrium Manila Hotel, 15F Taft Centrale Exchange, Metro Manila, Philippines 1300

WirStein des Anstosses war nicht etwa die Ausgabe des GEO-Magazins dass mit seinem Titelbild nach Vernazza in Italien einlud, sondern die Wettervorhersage, die ein verregnetes und kaltes Ostern für Osteuropa vorhersagte, dass wir ursprünglich mit einem Interrail-Ticket bereisen wollten. Ein schmaler Streifen an der Mittelmeerküste, so meldete zumindest der Wetterbericht verheissungsvoll, sollte mit Sonnenschein und milden Temperaturen gesegnet sein. Also stiegen wir am Samstagmorgen, es war der 22. März 2008, ins Auto und machten uns zunächst auf den Weg in Richtung Schweiz. Da wir schon einmal in der Gegend waren, machten wir einen Stop bei Schaffhausen. Dort kann man den größten Wasserfall Europas, den Rheinfall, sehen. Durchschnittlich stürzen dort rund 373 Kubikmeter Wasser in der Sekunde die Felsen herunter. Von Aussichtsplattformen kann man den Rheinfall gut beobachten, mit Ausflugsbooten kann man sogar zu einer Aussichtsplattform mitten im Rheinfall fahren, was wir jedoch nicht gemacht haben.
Bellinzona
Weiter ging es durch die Schweiz über Zürich und den Alpenübergang San-Bernadino auf die andere Seite der Alpen bis wir schliesslich den Ort Bellinzona erreichten. Dort sind die Burgen von Bellinzona zu sehen, die gemeinsam mit den Wehranlagen seit 2000 auf der UNESCO-Weltkulturerbe-Liste stehen. Die Burgen und Wehranlagen kann man größtenteils kostenlos begehen, für Museen werden zum Teil Eintrittsgelder fällig. Nach passieren der Schweizer Grenze wollten wir noch einen Abstecher nach Mailand machen, bevor es Abends an das Mittelmeer nach Genua weitergehen sollte.
Galleria Vittorio Emanuele
Nachdem wir das Auto geparkt hatten sahen wir zunächst das Castello Sforzesco, eine Burg der Mailänder Herzöge. Anschließend führte uns der Weg zum Mailänder Dom und der Galleria Vittorio Emanuele II, einer Einkaufspassage aus dem 19. Jahrhundert. Da es mittlerweile bereits 20:00 Uhr war fuhren wir nach einem Happen von Mc Donald’s weiter nach Genua, der Hauptstadt der Region Ligurien. Nachdem wir geschlagene 2 Stunden in der ganzen Stadt kein freies Hotelzimmer gefunden haben, schlugen wir dann (es war schon 3:30 Uhr) in dem etwas ausserhalb gelegenem Hotel San Biagio zu. Nach einem späten aber üppigen Frühstück am Morgen brachen wir auf um uns Genua näher anzuschauen. Genua liegt geografisch gesehen genau in der Mitte von Ligurien und besitzt eines der größten Altstädte Europas.
Kathedrale San Lorenzo
Zu Fuß machten wir einen ausgedehnten Rundgang durch die Stadt. Von den Hängen folgten wir den schmalen Gassen hinein in die Altstadt. Den Mittelpunkt der Stadt stellt der Piazza de Ferrari dar. Ganz in der nähe haben wir uns auf einem Markt frische Salami, Käse und Baguette gekauft und hatten so ein ausgezeichnetes Mittagessen. Natürlich durfte der Besuch der im Jahr 1118 geweihten Kathedrale San Lorenzo und des Touristenhafens Porto Antico nicht fehlen. Der ehemalige Industriehafen wurde erst 1992 anlässlich der Expo umstrukturiert. Anziehungspunkt ist vor allem das dort beherbergte größte Aquarium Europas. Nachdem es schon relativ spät war fuhren wir weiter um uns ausserhalb von Genua ein Hotelzimmer für die folgende Nacht zu suchen. Fündig wurden wir im einstigen Fischerdorf Camogli.
Camogli
Das Hotel war sehr einfach, hatte aber im Erdgeschoß eine ausgezeichnete Küche mit frischem Fisch. Camogli lebt heute hauptsächlich vom Tourismus, der auch den Alltag in anderen Orten an der Mittelmeerküste Liguriens prägt. Den nächsten Morgen verbrachten wir am Lungomare und zwischen den überall bunt bemalten Fassaden von Camogli. Nach einem Snack an einem der zahlreichen Lokale an der Uferpromenade fuhren weiter in Richtung Vernazza, dem eigentlichen Ziel unserer Reise und Motiv für das Titelbild der erwähnten GEO-Ausgabe.
Vernazza
Vernazza liegt auf einer vorgelagerten Halbinsel, die zugleich den natürlichen kleinen Hafen von Vernazza bildet, inmitten von Hängen an den Wein angebaut wird. Über schmale Serpentinenstraßen ist Vernazza mit dem Auto zu erreichen. Da in Vernazza kein Autoverkehr erlaubt ist muss man das auf Parkplätzen vor dem Städtchen parken, auf denen es mitunter eng werden kann. Besser soll man Vernazza mit dem Zug erreichen können. Der kleine Bahnhof liegt mitten im Ort, die Gleise verschwinden aber schnell wieder in den Hängen, die Vernazza umgeben. Auf der einzigen Strasse in Vernazza waren viele Menschen unterwegs, kleine Cafes und Läden sowie die bunten Fassaden prägen das Bild des Ortes. Beeindruckend war das Meer, dass auf einen kleinen befestigten Platz am Hafen aufschlägt und über die Hafenmauer spritzt.
Vernazza bei Nacht
Nach einer Pizza machten wir uns wieder auf den Weg in Richtung Deutschland, dass uns mit starken Schneefällen empfangen sollte.

Hotel San Biagio, Via Romairone, 14 – 16163 Genova Bolzaneto

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