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¡Hola Barcelona!

Wir in BarcelonaSeit dem ich den Film “L’ auberge espagnole” 2002 im Kino gesehen habe wollte ich Barcelona einmal mit eigenen Augen sehen. An einem Freitag, den 16. November, war es dann soweit: Mit einer Maschine der Lufthansa flogen wir abends von Frankfurt nach Barcelona. Mit einem Bus gelangen wir vom Flughafen in die Innenstadt, von wo wir mit dem Taxi weiter zu unserem Hotel fuhren. Das schön gestaltete Design Hotel hostal gat xino liegt in einer schmalen Seitenstraße der bekannten Einkaufsstraße La Rambla. Die Preise liegen zwischen 50 und 130 Euro je Nacht, ein Frühstück ist inklusive.
Dächer
Am nächsten Morgen war der erste Gang auf die Dachterrasse unseres Hotels, auf der im Sommer eine kleine Bar zum bleiben einlädt. Nach dem Frühstück gingen wir zunächst über die nahe gelegene La Rambla mit ihren unzähligen Blumen- und Vogelverkäufern, Kiosken und Akrobaten zum Placa de Catalunya. Den Nachmittag verbrachten wir damit, kreuz und quer durch die Altstadt zu laufen. Am Placa Reial fanden wir dann auch das nette kleine Restaurant La Crema Canela welches uns so gut gefallen hat, dass wir uns dort jeden Abend haben uns blicken lassen. Abends wollten wir noch nach dem Besuch des alten Hafens entspannt vom Placa de Catalunya zum Torre Agbar laufen, was sich jedoch ganz schön in die Länge zog. Das Torre Agbar ist ein im Jahr 2004 fertiggestellter Büroturm mit einer schillernden, beleuchteten Oberfläche. Für 6,90 Euro kauften wir uns ein 10-Fahrten-Ticket für die öffentlichen Verkehrsmittel in Barcelona, so dass wir mit der Metro zurück zum Hotel fahren konnten.
Hafen
Am darauf folgenden Tag ging es zunächst an den Strandabschnitt von Barcelona, von wo wir mit der Seilbahn Transpordaor Aeri zum Berg Montjuic fahren wollten. Schon die Fahrt mit Lift auf die Plattform des 78 Meter hohen Turmes Torre Sant Sebastià war beeindruckend. Am Berg Montjuic mit einer weiteren Seilbahn zum gleichnamigen Kastel, von wo einem eine phänomenale Aussicht über den alten und den neuen Hafen und bei gutem Wetter sogar bis zum Flughafen geboten wird.
Olympia
Die Sportstätten der Olympischen Sommerspiele 1992 sind nicht weit vom Castel de Montjuic entfernt, und so konnten wir dort nicht nur das Olympiastadion, sondern auch den Torre Telefonica sehen. Der ganz in weiss gehaltene Torre Telefonica ist ein Telekommunikationsturm der gleichnamigen spanischen Telefongesellschaft, der anlässlich der Olympischen Sommerspiele errichtet wurde.
Sagrada Familia
Über das Palau Nacional und dem Placa Espanya ging es zur berühmten Sagrada Familia, jenem im Jahr 1882 erbauten und bis heute nicht vollendetem Kirchenbauwerk. Gegenwärtig sind acht der von Antoni Gaudi geplanten achtzehn Türme fertiggestellt. Die Vollendung des Bauwerkes ist für das Jahr 2026, dem 100. Todestags Gaudis, geplant.
Fernsehturm
Für den letzten Tag hatten wir uns vorgenommen, den Park Güell zu besuchen und auf den 512 m hohen Hausberg von Barcelona, dem Tibidabo, zu fahren. Der Beschilderung folgend haben wir zwar einen Park gefunden, waren uns jedoch nicht sicher, ob dieser nun der Park Güell war. Blieb noch der 2 Programmpunkt, mit einer Standseilbahn fuhren wir auf den Tibidabo. Auf dem Tibidabo steht die nach dem im Paris stehenden Vorbild Sacre Coeur erbaute katholische Kirche Sagrat Cor. Vom Tibidabo aus hat man nicht nur eine schöne Aussicht auf die Stadt Barcelona, sondern auch auf das Hinterland. Auch den vom britischen Architekten Norman Foster für die Olympischen Sommerspiele entworfene Fernsehturm ist gut zu sehen. Abends brachte uns dann ein Shuttle-Bus vom Placa de Catalunya rechtzeitig zurück zum Flughafen. Schöne Stadt.

hostal gat xino, C/ Hospital 155, 08001 Barcelona
La Crema Canela, Pasatge Madoz 6, 08002 Barcelona

Paris

Anlässlich der diesjährigen Apple expo in Paris waren wir vom 24. bis zum 26. September in der französischen Metropole an der Seine. Wie zu erwarten hielt Steve Jobs keine Keynote auf der für den Europäischen Markt wichtigsten Apple Messe, sind doch alle Neuheiten schon im Vorfeld der Apple expo bekanntgegeben worden. Das Hotel de Cabourg haben wir über Booking.com gebucht. Für 66 Euro je Nacht bekamen wir ein faires Zimmer in sehr ruhiger, aber gut angebundener Lage. Die Metro-Haltestelle Rome, von der man alle Bahnhöfe und den Flughafen erreichen kann, ist 5 Minuten entfernt. Gegen 5 Euro Aufpreis ist ein Frühstück im Hotel inklusive, der Libanese um die Ecke ist auch zu empfehlen. Ein betterFly-Angebot der Lufthansa ermöglichte mir den Flug ab Frankfurt für 101 Euro.
Triumphbogen
Natürlich habe ich auch dieses mal meine Nikon nicht zuhause gelassen. Leider kamen wir erst sehr spät aus dem Hotel, so blieb uns am ersten Abend nur ein kleiner Rundgang durch das nächtliche Paris, welcher uns unter anderem über die Oper und dem Louvre zum Triumphbogen führte. Nach einem gemütlichen Frühstück brachen wir am nächsten Morgen zum Bahnhof St. Lazare auf, um von dort mit der Metrolinie 12 zum im Süden gelegenen Messegelände zu fahren. Einige interessante Vorträge konnten wir besuchen, Microsoft stellte Office 2008, Apple seine neuen iPods vor und jeder stand hatte gefühlt mindestens einen neuen Alu-iMac stehen. Vom iPhone war weit und breit nichts zu sehen, die Verhandlungen mit Orange sollen wohl noch nicht abgeschlossen sein. Na gut, soviel zur expo.
Moulin Rouge
Nach dem Messetag machten wir einen Abstecher in die Büro-Vorstadt La Défense, Europas größtem Geschäftszentrum. Dort ist auch das Grande Arche zu sehen, der zusammen mit dem Triumphbogen und dem kleinen Triumphbogen am Louvre eine gerade bildet. Bei Nacht sahen wir noch das Varieté Moulin Rouge, Sacre Coeur, die Kathedrale Notre Dame und den Eifelturm, der während der gerade stattfindenden Rugby-WM grün-weiß illuminiert war.
Brasserie
Ein Rundgang auf der Champs-Élysées schloss den letzten Tag in Paris ab, der aber sicher nicht der letzte bleiben wird.

Hotel de Cabourg, 5, Rue Du Mont-Dore, 75017 Paris
Le Mont Liban, 42 Bd des Batignolles, 75017 Paris

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